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FF Oberammergau Technik Ausrüstung

Ausrüstung und Sondergeräte der FF Oberammergau:

Hier sehen Sie Bilder und Beschreibung einiger unserer Gerätschaften und Sonderausstattungen.
Mit einem Klick auf die Bilder, werden diese vergrößert.

Ausrüstung und Sondergeräte in der Katalog-Ansicht

"Einige dieser Gerätschaften benötigen eine spezielle Ausbildung und zeitintensive Übungen um im Ernstfall schnell und effektiv damit arbeiten zu können."    

Wärmebildkamera

Eine Wärmebildkamera ist ein bildgebendes Gerät ähnlich einer herkömmlichen Kamera, das jedoch Infrarotstrahlung empfängt. Die Feuerwehr Oberammergau setzt im Einsatz auf modernste Technik. Das optischen Gerät hilft sowohl bei der Menschenrettung als auch bei der Lageeinschätzung. Wärmebildkamera und Temperaturmessung mittels Infrarottechnik macht dies möglich. Da Menschen und Gegenstände Wärmestrahlen aussenden, ist es mit diesem Spezialgerät möglich, auch bei völliger Verrauchung "zu sehen". Mit der "neuen Technik" können die vorgehenden Trupps unter Nullsicht sich normal fortbewegen. Der Blick durch die Kamera läßt die Nacht zum Tag werden. Selbst feine Strukturen wie etwa Löcher im Boden, aufsteigende Gase, Treppenstufen usw. werden erkannt. Das schnelle Angreifen der Retter wird somit noch effizienter und kostbare Rettungszeit wird gewonnen. Personen lassen sich viel schneller auffinden, die wir vorher nicht sehen konnten. Der undurchsichtige Brandrauch ist für die Kamera mit der Infrarottechnik kein Hindernis. Ebenso lassen sich versteckte Glutnester schnell und zielsicher finden und somit unnötiger Schaden vermeiden. Eine Wärmebildkamera ermöglicht u.a. auch das Aufspüren von Gefahrstoffen, die z.B. aus Gebinden austreten oder auf dem Wasser schwimmen und mit bloßem Auge nicht zu sehen sind. Zum Teil können selbst Flüssigkeitsstände in Tanks, Behälter o.ä. "gesehen" werden.

WBC

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Hydraulischer Spreizer und Schere
Unsere Spreizer Lukas LSP 80 EN und LSP 44, auch Rettungsspreizer genannt dienen zum Auseinanderspreizen, beispielsweise von verklemmten oder deformierten Autotüren oder zum Wegdrücken von Wrackteilen. Sie können allerdings auch zum Zusammendrücken oder Anheben verschiedener Materialien benutzt werden. Durch die multifunktional gestalteteten Spreizerbacken - sie bestehen aus gesenkgeschmiedetem und gehärtetem, scharfkantigem Stahl - ist es auch möglich in kleinste Spalten zu kommen bzw. Blech zu schälen. Mit einem speziellen Kettensatz kann mit dem Spreizer auch gezogen werden, um beispielsweise zum Befreien von Verletzten die Lenksäule eines PKW wegzuziehen. Diese Methode ist jedoch veraltet. Stattdessen kommen heutzutage Rettungszylinder zum Einsatz und der gesamte Motorraum wird nach vorne weggeklappt.

Unsere Rettungsscheren dienen zum Durchtrennen von Materialien, bei einem Verkehrunfall beispielsweise zum Abtrennen eines Autodaches.

Die immer weiter fortschreitende Verbesserung der passiven Sicherheit im PKW-Bereich bringt durch die in den Fahrzeugen verbauten Materialien und Spezialprofile zusätzliche Probleme für die Feuerwehren mit sich. So sind zum Beispiel die B-Säulen moderner Pkw's so stabil gearbeitet, dass Rettungsscheren wie unser Typ Lukas LS 511 EN mit einer max. Druckkraft von über 95 t im Einsatz sind. Diese starken Rettungsscheren sind wegen ihres hohen Eigengewichts nicht einfach zu handhaben.

LSP80EN und LS511EN

LSP44 und LS300


Hydraulische Rettungszylinder
Hydraulische Rettungszylinder, auch Hydrozylinder genannt, gehören zum Rettungssatz. Der Rettungszylinder wird dazu benutzt, um beispielsweise den vorderen Teil eines verunfallten KFZ wegzudrücken. Hierzu wird der Schweller auf Höhe der A-Säule eingeschnitten und der Rettungszylinder zwischen A-Säule und B-Säule diagonal angesetzt. Unsere Geräte können je nach Ausführung Öffnungen von ca. 450 mm auf bis zu 1600 mm vergrößern, in diesem Bereich wirken Kräfte von bis zu 240 kN. Sie werden vor allem dann eingesetzt, wenn die Öffnungsweite des Rettungsspreizers nicht mehr ausreicht.

Rettungszylinder


Rettungs-Säge

Die Rettungssäge bietet uns viele Einsatzmöglichkeiten. Durch die Konstruktion mit zwei gegeneinander läufigen, hartmetallbestückten Sägeblättern ist es möglich die meisten Materialien schneller zu trennen. Und das ohne die Sägeblätter zu wechseln.
Sie ermöglicht funkenarmes durchtrennen von Materialien wie:
- Verbundglas
- Aluminium
- Stahl
- Bitumen
- Holz
- Blech
- etc.
Dadurch ergeben sich viele Möglichkeit wie z.B. schnelles öffnen von Blechdächern im Brandeinsatz, Zugänge schaffen durch Schneiden von Rolltoren, Stahl- und Sicherheitstüren oder das Öffnen von Wagons oder LKW-Seitenteilen.

Rettungssäge


Rettungs-Plattform

Um z.B.bei LKW-, Bahn- oder Busunfällen mit unseren Rettungsgeräten auch die erforderliche Rettungshöhe gut zu erreichen, dient die sogenannte Rettungsplattform. Sie sorgt für optimales und sicheres arbeiten und retten von Personen auch in unwegsamen Gelände. Durch die integrierte Höhenausgleichung ist eine max. Arbeitshöhe von 2,10 gewährleistet.
Belastbar ist die ca. 45 kg schwere Plattform mit bis zu 400 kg.

Rettungsplattform


Plasma-Schneidgerät
Ein Plasmaschneider ist ein Elektronenemitter, der beim Trennen von Metallen den Schneidbrenner mit Acetylen und Sauerstoff ersetzen kann. Der Plasmaschneider besteht aus Inverter, Handstück, Massekabel, Stromzuleitung und Druckluftzuleitung.

Wurden Plasmaschneider zunächst nur in der Industrie eingesetzt, findet die mobile Variante des Geräts zunehmend Einzug im Feuerwehrwesen. Können ein hydraulischer Spreizer und eine Rettungsschere aus Platzmangel nicht eingesetzt werden oder verbietet sich der Gebrauch eines Schneidbrenners aufgrund seiner schwierigen Handhabung und großen Hitzeentwicklung, stellt der Plasmaschneider eine ideale Alternative dar. Die geringe thermische Ausbreitung ermöglicht es, auch nah an Personen zu arbeiten. Ebenso ist es auch nicht möglich, mit der Rettungsschere gehärteten Stahl, wie er in der Lenksäule und im Querlenker verwendet wird, zu durchtrennen. Auch hier kommt deshalb das Plasmaschneidgerät zum Einsatz. Die Geräte haben im Allgemeinen eine Stärke von 100-140 A. Mit ein wenig Übung reichen 20 A um 1 mm dicken Baustahl zu trennen. Dadurch ist es leicht möglich mit den Geräten des Rettungswesen bis zu 6 mm dicken Baustahl zu trennen.

Gas-Spürgeräte

Gase, lebenswichtig - aber auch lebensbedrohlich!
Wir leben in einer Welt umgeben von Gasen. Gase sind wichtige Stoffe sowohl in der Arbeitswelt als auch im Alltag. Gase treten in der Natur in der Regel als Gemisch auf. Der Grundstoff, der das Leben auf der Erde, alle atmende Geschöpfe überleben lässt ist Sauerstoff. Auch dieses Gas tritt in einem Gemisch auf und ist jedem bekannt unter dessen Namen „Luft“. Andere Gase können für uns tödlich sein. Sie verdrängen Sauerstoff, haben toxische Eigenschaften oder sind im richtigen Gemisch explosionsfähig. Um bei Gasaustritten die Gefahr einer Explosion erkennen zu können, läßt sich mit diesen kompakten Geräten das Gas-Luft-Gemisch messen.
Mit sogenannten Prüfröhrchen läßt sich auch die Stoffart und Konzentration vieler giftigen und brennbaren Dämpfe und Gase ermitteln.


Atemschutz-Überwachung

In der Feuerwehrdienstvorschrift 7 Abschnitt 4 ist die Atemschutzüberwachung vorgeschrieben. Aufgabe ist die Registrierung und zeitliche Kontrolle von eingesetzten Atemschutzgeräteträgern. Ziel der Überwachung ist es, die Zahl der Atemschutzunfälle zu verringern sowie die Sicherheit unter Atemschutz zu erhöhen.

Trotzdem muss immer der allgemeine Einsatzgrundsatz beachtet werden: "Jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich".

Bei der Registrierung von Atemschutzgeräteträgern sollen mindestens folgende Daten aufgenommen werden:

  • Namen der Einsatzkräfte (ggf. Truppnamen und Funkrufnamen)
  • Uhrzeit beim Anschließen der Luftversorgung
  • Uhrzeit bei 1/3 und 2/3 der zu erwartenden Einsatzzeit
  • Erreichen des Einsatzzieles
  • Beginn des Rückzuges
  • Name des Überwachers

Verantwortlich für die Durchführung der Atemschutzüberwachung ist der Fahrzeugführer (Staffel- bzw. Gruppenführer), der den Atemschutztrupp einsetzt. Diese Verantwortung kann er nicht abgeben, sich jedoch z.B. durch den Maschinist unterstützen lassen.

 


Mobiler Rauchverschluss

Der mobile Rauchverschluss verhindert innerhalb von Gebäuden die Ausbreitung von Rauch und Hitze in nicht direkt vom Brand betroffene Bereiche.
Mit der einfach zu bedienenden Spannvorrichtung kann der Rauchverschluss schnell und sicher in eine Tür oder Eingangsöffnung eingebaut werden. Die Tür zu dem vom Brand betroffenen Bereich (Rauchgrenze) kann nun geöffnet und der Raum betreten werden, ohne dass es während des Einsatzes zur Rauch- und Hitzeausbreitung im Gebäude kommt.
Die Treppenräume können mittels Überdruckbelüftung entraucht werden, ohne dass Rauch aus dem Brandbereich nachströmt. Die Fluchtwege für Bewohner und die Rückzugswege für die Einsatzkräfte bleiben rauchfrei. Der Sicherheitstrupp kann nahe am Angriffstrupp positioniert werden. Rettungszeiten bei Atemschutznotfällen können deutlich reduziert werden. Gefahrensituationen infolge Rauch- und Hitzeausbreitung können entschärft oder vollständig vermieden werden. Auch im eingebauten Zustand kann der Brandraum problemlos von den Einsatzkräften betreten werden.

Vorteile des Mobilen Rauchverschlusses im Überblick:

  • verhindert die Ausbreitung von Rauch und Hitze
  • hält Flucht- und Rückzugswege rauchfrei
  • schneller und sicherer Einbau
  • passend für alle gängigen Türbreiten
  • hitzebeständiges Spezialgewebe – bis 600°C
  • leicht und kompakt
  • im Einsatz einfach zu passieren
  • ideale Ergänzung zur Überdruckbelüftung

 

 


Chemie-Vollschutz-Anzüge

Chemiekalienschutzanzüge (CSA) kommen bei Gefahrgutunfällen zum Einsatz. Gerade in Schwimmbädern sind bei Defekten in der Chloranlage solche Anzüge zwingend notwendig. Der Träger des CSA ist dabei komplett von seiner Umwelt isoliert und kann somit auch in radiologisch, chemisch oder bakteriologisch kontaminierten Gebieten arbeiten. Zur Atemluftversorgung trägt der CSA-Träger einen Pressluftatmer auf dem Rücken. Die Einsatzzeit ist für den Träger des CSA aufgrund der hohen körperlichen wie psychischen Belastung auf maximal 20 bis 25 Minuten begrenzt. Hinzu kommt noch die Zeit, die für die Dekontamination (Reinigung) des Trägers benötigt wird. Ein weiterer begrenzender Einfluss ist die eingeschränkte Beständigkeit gegenüber den diversen Chemikalien. Der CSA ist nicht gegen alle Stoffe resistent. Vor jedem Einsatz sollte die vom Hersteller mitgelieferte Beständigkeitsliste gegen den vorhandenen Gefahrstoff abgeglichen werden.


Dekontaminations-Dusche

Unter Dekontamination (Abkürzung: Deko, Dekon) versteht man das Entfernen von gefährlichen Verunreinigungen, so genannter Kontaminationen, bei Personen oder Objekten. Die Gefährdungen können dabei chemischer, biologischer oder radioaktiver Natur sein. Wichtig bei jeder Art der Dekontamination ist der Selbstschutz um eine Gefährdung der die Dekontamination durchführenden Personen, sowie weitere Kontaminationen der Umwelt zu verhindern. Dies bedeutet auch, dass die zur Dekontamination verwendeten Mittel gesammelt und fachgerecht entsorgt werden müssen. Dekontaminationen von ernsthaften chemischen, biologischen oder radioaktiven Belastungen, etwa nach Gefahrgut-Unfällen müssen spezifisch erfolgen. Die Dekontamination findet an speziellen, sog. Deko-Plätzen statt. Diese können mit einfachen Mitteln provisorisch oder mit spezieller Ausrüstung professionell ausgeführt werden. Beiden gemeinsam ist aber die Organisation eines solchen Platzes, auf dem es eine verunreinigte und eine reine Zone gibt.
Personen werden in einem dreistufigen Prozess dekontaminiert: Entfernung der Kleidung und Ausrüstung, Reinigung (Dusche), Neueinkleidung.
Nach der FwDV 500, Einheiten im ABC-Einsatz wird die Dekontamination in 4 Stufen eingeteilt. Beispiel einer Umweltverschmutzung-Not-Dekon: Die Not-Dekon kann von fast jeder Feuerwehr gestellt werden. Diese Dekonstufe sollte errichtet werden, sobald ein Einsatz in Verbindung mit ABC-Gefahren durchgeführt oder absehbar wird. In der Regel reicht eine Wasserversorgung in Form einer Kübelspritze sowie ein mit Folien ausgelegter Platz aus, um diese Stufe in Betrieb zu nehmen. Wichtig ist aber auch hier, dass eine strikte Trennung von Schwarz- und Weißbereich durchgeführt wird, um eine Kontaminationsverschleppung zu verhindern. Sobald vorhanden, sollte auf eine höhere Dekonstufe zurückgegriffen werden. Dekon-Stufe I: Die Dekon-Stufe I bedeutet die strikte Einhaltung einer Einsatzstellenhygiene. Beispielsweise muss auf Nahrungsaufnahme sowie auf den Genuss von Tabakwaren im Einsatzstellenbereich verzichtet werden. Dekon-Stufe I gilt für jeden Feuerwehreinsatz. Dekon-Stufe II: Diese Dekonstufe ist die Standard-Dekontamination beim Einsatz unter Sonderausrüstung (CSA,Kontaminationsschutzanzug). Dekon-Stufe III Die höchste Dekonstufe wird eingerichtet, wenn eine größere Anzahl von Personen zu dekontaminieren oder die Verschmutzung nicht mehr mit der Stufe II unter Kontrolle zu bekommen ist.


 


Schnell-Einsatz-Zelt

Die Tragekonstruktion dieser Zelte besteht aus einem mit Druckluft gefüllten Schlauchgerüst. Ein Überdruckventil verhindert die Überfüllung des Schlauchgerüstes. Die wasserdichte und schwerentflammbare, aus beidseitig PVC-beschichtetem Polyestergewebe Zelthaut ist ebenso wie der Boden mittels Klettverschlüssen mit dem Tragegerüst verbunden. Je nachdem ob das Zelt mit Pressluft (ca. 1,5 Min) oder Elektrogebläse (ca. 2-3 Min) aufgestellt wird, ist es längstens nach fünf Minuten einsatzbereit. Um die Einsatzbereitschaft auch bei kalten Witterungsbedingungen zu gewährleisten wird ein mobiles Warmluft Heizgerät mitgeführt.

Einsatzbereiche, Möglichkeiten und Einsatzgebiete

  • Unterstützung bei Groß-Schadstoffeinsätzen im Bereich der Dekomaßnahmen
  • Bei Großbränden mit tiefen Temperaturen zur Betreuung der eingesetzten Atemschutzkräfte
  • Großschadensereignissen zur Unterbringung der Einsatzleitung bzw. kurzfristig für Personen
  • Schweren Verkehrsunfällen zur Versorgung von Verunfallten Personen
  • Sichtschutz vor Schaulustigen bei Unfällen
  • Großveranstaltungen



Hochdruck-Löschgerät HDL250
  • Das Hochdrucklöschgerät HDL 250 ist ein leistungsstarkes Hochdrucklöschgerät, das bei Bränden der Klasse A und B eingesetzt wird.
  • Je nach Bedarf und Situation kann durch die Zumischung des Schaummittels und die schnelle und unkomplizierte Umschaltung an der Schnellangriffs-Einrichtung auf Schaum umgestellt werden.
  • Das Hochdrucklöschgerät eignet sich hervorragend zum Löschen brennbarer Flüssigkeiten (Brandklasse B) und verhindert bei Feststoffbränden eine mögliche Rückzündung.

    Das Prinzip beim Hochdruck- Löschgerät
    Das Hochdruck- Löschverfahren basiert auf der Feinst- Vernebelung von Wasser.
    Das Hochdruck- Löschgerät erzeugt feinste Wassertröpfchen, welches eine große Wasseroberfläche zur Folge hat. Dadurch wird der Kühleffekt des Wassers optimal ausgenutzt (Energieentzug). Gleichzeitig reduziert sich durch die Wasserdampfbildung die Sauerstoffkonzentration bzw. die Sauerstoffzufuhr wird behindert.




Highpress-Löscher tragbar

Mitunter sind in unserem VRF auch zwei Auer HighPress-Löscher untergebracht. Jeder Löscher (einer davon in einem Tragegestell) verfügt über 10 Ltr. Wasser-Schaum-Gemisch und wird mit 2Ltr/300 bar Pressluft betrieben. Das Wasser-Schaum-Gemisch hat eine hervorragende Haftung und Löschwirkung. Sie können sofort wieder nachgefüllt werden. Eine Druckluftfüllung reicht für 2 Löscherfüllungen.


Überdruck-Lüfter

Um in Brandeinsätzen das Gebäude oder Zimmer schneller von giftigen und brennbaren Rauchgasen zu befreien und somit auch für bessere Sicht der Einsatzkräfte zu sorgen, wird dieser sogenannte Überdrucklüfter verwendet. Gleichzeitig wird auch die Raumtemperatur gesenkt.
Der Lüfter wird in der Regel vor die Eingangstür gestellt. Dabei muss der Luftkegel die ganze Öffnung der Tür bedecken, um einen leichten Überdruck im Gebäude zu erzeugen. Nun werden gezielt einzelne Fenster geöffnet, durch welche die Rauchgase abziehen können. So wird das Gebäude innerhalb kurzer Zeit rauchfrei.


Sandsack-Abfüllanlage

Auf Grund der immer häufiger und heftiger auftretenden Unwetter - und Hochwassergefahren wurde eine Sandsack-Abfüllanlage der Firma König beschafft. Diese erleichtert nicht nur das mühevolle Befüllen der Sandsäcke sondern erhöht die Anzahl von Befüllungen enorm. Somit sind wir für kommende (hoffentlich nicht eintreffende) Wassergefahren bestens gerüstet.

Einzelheiten:

  • Antrieb mit Zapfwelle von Traktor oder Unimog bzw. Option ElektromotorantriebInhalt
  • 800 Liter Sandvolumen
  • 7 Turbo-Abfüllstutzen. Leistung mehr als 600 Säcke pro Abfüllstutzen in einer Stunde, somit mehr als 4.200 Säcke pro Stunde möglich
  • Dreipunktanbau für Schlepper und Unimog
  • Gelenkwelle mit Sicherungsbolzen
  • starkes Getriebe
  • Federzinken sorgen für geräuscharmes Arbeiten
  • für alle gängigen Sackgrößen bestens geeignet
  • Turbo Abfüllstutzen aus Edelstahl, dadurch ist ein reibungsloses Abfüllen auch mit feinem nassen Sand möglich
  • mit handlicher Sackhalterung, für Sand, Riesel und Kies bis 32 mm Körnung / einige faustgroße Steine sind kein Problem.









 

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